Deutscher Entwicklungsdienst (DED).
Der DED – Deutscher Entwicklungsdienst – ist eine Institution der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, welcher 1963 gegründet wurde. Sein Hauptziel ist es, in Partnerschaften mit anderen Organisationen, die Bevölkerung in Entwicklungsländern zu unterstützen und zu einer Verbesserung ihrer Lebensbedingungen beizutragen. Diese Unterstützung erfolgt vor allem über die Entsendung von Fachkräften (Entwicklungshelfern) nach Afrika, Asien und Lateinamerika.
Der DED kooperiert sowohl mit staatlichen Organen als auch mit Organisationen der Zivilgesellschaft. In Brasilien schließt der DED Partnerschaften zur nachhaltigen Entwicklung Amazoniens und des Nordostens des Landes.
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Experten richten Forderungen an die Politik zur Implementierung einer Nachhaltigen Entwicklung in Amazonien .
Quelle: Text des Fórum Amazônia Sustentável
Auf der dritten Jahresversammlung des Fórum Amazônia Sustentável am 28. und 29. Oktober 2009 trafen Unternehmer, Arbeiter, Regierungsvertreter und Repräsentanten der Zivilgesellschaft zusammen, um über die Perspektiven einer Nachhaltigen Entwicklung in Amazonien zu diskutieren. Der Direktor des Centro de Estudos sobre o Brasil Contemporâneo da Escola de Altos Estudos em Ciências Sociais de Paris (Forschungszsentrums des Gegenwärtigen Brasilien an der Schule für Sozialwissenschaftliche Studien in Paris), Ignacy Sachs, lobte in seiner Eröffnungsrede die Arbeit des Forums, das Diskussionen rund um das Thema fördert und damit einen wichtigen Beitrag hinsichtlich eines ökologischen, ökonomischen und sozial nachhaltigen Entwicklungsmodell für die Region leistet. Sachs betonte in seiner Rede: „Wenn das Wirtschaftsmodell, das Amazonien in den letzten Jahrzehnten dominiert hat, weitergeführt wird, wird die Armut in der Region zunehmen und in Kürze werden selbst die Menschen vom Aussterben bedroht sein."
Kleinbauer der Region Bragança verzeichnen Fortschritte im Projekt der “Nachhaltigen Nutzung von pflanzlichen Ölen” .

Simone Dohms
10.12.09
Die Entwicklungsmassnahme „Nachhaltige Nutzung von pflanzlichen Ölen", welche von der Caritas der Diozöse Bragança / Pará in Zusammenarbeit mit dem DED durchgeführt wird, zeichnet sich aus durch die Integration ökonomischer, ökologischer und sozialer Wirkungsabsichten, den drei Säulen der Nachhaltigen Entwicklung. Ziele des Projekts sind die Generierung neuer Einkommensquellen für die Kleinbauern der Region, die Stärkung ihrer sozialen Beziehungen und Strukturen sowie der Beitrag zur Erhaltung der verschiedenen Ölpflanzen und ihrem natürlichen Umfeld. Pater Nelson, Vorstand der Caritas in der Diozöse Bragança, der die Initiative seit ihrem Beginn im Jahre 2007 koordiniert, hebt hervor: „Die Massnahme basiert auf der Idee, eine Alternative zur Abholzung des Waldes und dem Versanden der Nebenflüsse des Amazonas zu schaffen, indem Buriti, Murumurú, Andiroba und andere regionale Ölpflanzen nachhaltig genutzt werden".
Weltsozialforum 2009 - Stadtentwicklungspolitik und Gender .
09.09.2009
In ihrem Artikel hebt die DED-Entwicklungsstipendiatin Janna Greve hervor, dass das Recht auf "angemessenes" Wohnen nicht nur ein Menschenrecht ist, sondern auch Bedingung für bürgerschaftliche Partizipation. Unter Bezugnahme auf die entsprechende Debatte während des diesjährigen Weltsozialforums befasst sich der Text mit der Notwendigkeit, die Partizipation der Frauen an Stadtentwicklungsprozessen zu stärken.
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300 RepräsentantInnen aus 12 Ländern Lateinamerikas diskutieren Wohnungsbaupolitik .

23.07.2009
Anfang Juni diesen Jahres fand in Recife (Pernambuco) das 12. Treffen des Lateinamerikanischen Sekretariats für Soziales Wohnen (Secretaria Latinoamericana de Vivienda Popular, SELVIP) statt.
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Weitere Informationen:
Interview mit dem neuen Landesdirektor des DED-Brasilien.

31/03/2009 Seit März d. J. hat der DED-Brasilien mit Karl Ahlers einen neuen Landesdirektor. Im Interview berichtet er von seinen Berufserfahrungen sowie seiner Freude darüber, die Rolle als Landesdirektor in Brasilien wahrnehmen und sich den Herausforderungen für den DED im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit mit Brasilien widmen zu können.
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Forum der Sozialen Bewegung Belterra (FMSB).

04.09.2009 Sabrina Stegmüller, Praktikantin des DED in Belterra Am 14. und 15. August d. J. trafen sich im Rahmen des “Forums der Sozialen Bewegung Belterra” (FMSB) 55 Mitglieder der lokalen Verbände und Organisationen, u.a. Fase, Conselho da Cidadania, Actionaid Brasil, EMATER, Frauen-, Jugendbewegungen und Vertreter indigener Gruppen und Verteter des DED.

